Ev.-luth. Kirchengemeinde Bassum

Trägerin des Bassumer Friedhofs ist die Ev.-luth. Kirchengemeinde Bassum. Der älteste Teil des Friedhofs an der Eschenhauser Straße wurde bereits um 1850 eröffnet. Zunächst fanden hier nur die Äbtissinnen und Stiftsdamen ihre letzte Ruhestätte. Bis 1967 gab es in diesem Bereich auch eine Gruft. Diese schüttete man aber zu, da sie immer wieder von Einbrechern heimgesucht wurde. Unweit der Äbtissinnengräber wurden in früheren Zeiten auch die Bassumer Lehrer und Pastoren beigesetzt. Auf dem alten Teil des Friedhofs hatte jede Bassumer Ortschaft, die zum Kirchspiel Bassum gehörte, ihren eigenen Bereich.

Wenn Sie Fragen zu Friedhofsangelegenheiten haben, sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung gern für Sie da!

Friedhofsverwaltung: Petra Haase, 04241/4749

Friedhofsgärtnerin Heike Müller-Beckefeld, 0177/2587451

Friedhofsgärtnermeister Tobias Wittke, 0178/6018113


Friedhofskapelle und Aufbahrungsräume
Heute erstreckt sich der Friedhof über eine Fläche von rund 5,2 Hektar und besitzt 9.797 Grabstellen und 3.390 Grabstätten.
Bis 1971 wurden die Trauerfeiern in einer Fachwerkkapelle abgehalten, diese wurde jedoch durch ein Feuer komplett vernichtet.
Bereits 1972 wurde die heutige Kappelle gebaut. Sie bietet Sitzplätze für 180 Trauergäste. Die Kirchengemeinde renovierte 2003 den Anbau der Kapelle. Dieser verfügt über ein sonnendurchflutetes Atrium, einen Versammlungsraum für Angehörige, Sozialräume für die Mitarbeiter, Toiletten und drei moderne Aufbahrungsräume.

Die Hauptwege des Bassumer Friedhofs sind von Linden gesäumt. Aus der Luft betrachtet ergeben sie die Form eines Kreuzes. 

Auf dem Bassumer Friedhof gibt es auf Gemeinschaftsgräberfeldern sog. Rasenreihengrabstätten für Sarg- und für Urnenbestattungen. Das sind im Rasen eingebettete Grabstellen, die wie Reihengräber im Todesfall der Reihe nach belegt werden. Für die Dauer der Ruhezeit übernimmt die laufende Pflege der Friedhofsträger.
Auf dem Gemeinschaftsgräberfeld ist kein individueller Grabschmuck - auch kein Stein - gestattet.
Vor- und Nachname der Bestatteten werden an einem zentralen Grabmal, z.B. einer Stele, angebracht.


Kriegsgräber

Auf dem Gelände befinden sich zwei Soldatengräberfelder. Auf dem einen Feld sind 26 Soldaten beigesetzt, die alle in den letzten Kriegsjahren durch Tiefflieger in Bassum getötet wurden. Auf dem anderen Feld sind 29 Kriegsgefangene aus Russland, Rumänien, Ungarn, Belgien und Spanien beigesetzt. Sie starben im Mai und Juni 1945 in Gefangenschaft.
Weitere Kriegsgräberstätten, sowie die im Jahr 2009 aufgestellten Geschichts- und Erinnerungstafeln des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge,
















Sternenkinder-Begräbnisstätte
Eine Besonderheit befindet sich in der Nähe der Kindergräber, die übrigens schon 1915 auf dem Friedhof angelegt wurden. Hier gibt es das Gräberfeld der „Sternenkinder“. Mehrmals im Jahr wird hier eine Urne von totgeborenen Kindern aus dem Klinikverbund St. Ansgar (Bassum, Diepholz, Sulingen) im Rahmen einer Trauerfeier beigesetzt.