Ev.-luth. Kirchengemeinde Bassum




Kinderkantorei lädt zum Zeitreisen ein

Jugendliche im Alter ab 10 Jahren dienstags von 17.30 - 18.30 Uhr

Kinder von 8 - 10 Jahren dienstags von 16.30 Uhr - 17.30 Uhr 

Und für die Jüngeren gibt es die Stiftsfinken, die sich jeden Dienstag außerhalb der Ferien um 15.30 Uhr (4 bis 7 Jahre) im Gemeindehaus unter Leitung von Kreiskantor Ralf Wosch treffen, Tel.: 0172/3546680.


-----














-----

Orgeljubiläum in 2017: 150 Jahre Becker Orgel

Die Orgelgeschichte in Bassum geht in bestätigten Zahlen auf das Jahr 1570 zurück – in diesem Jahr wurde ein in der Stiftskirche bereits befindliches Orgelwerk, wahrscheinlich um 1500 durch Andreas Smedeker erbaut, um ein Positiv erweitert. Die heute in der Kirche befindliche Orgel wurde 1867 durch Folkert Becker gebaut und im Jahre 1967 dem Zeitgeschmack entsprechend umgebaut. Dabei verlor sie nicht nur ihr wesentlich farbreicheres Aussehen, sondern auch so manche, einer großen Kirche zuträgliche, klangkräftige Pfeifenreihe. Ein Großteil des an diesem Abend gesammelten Geldes soll das geplante Vorhaben einer Orgelrestaurierung, die sich im mittleren 6-stelligen Bereich bewegen wird, voran bringen. Das Foto zeigt die Orgel vor den Umbauten im Jahre 1967. In der Mitte des Orgelprospekt trohnte da noch der David mit seiner Harfe. Dieser ist leider verschwunden. Die anderen Ornamentteile wurden, Gott sei Dank, in den vergangenen Jahrzehnten sicher und unversehrt gelagert. Hinweise zum Verbleib der David-Skulptur unserer Orgel nehmen wir gern entgegen (Kirchbüro Bassum, Tel. 2402). Das nächste Konzert für die Restaurierung dieser Orgel ist am 2.12.2017: Traditionelles Adventskonzert der Bassumer Chöre, s.u. .

----

MitsängerInnen herzlich willkommen
Die Bassumer Kantorei führt in diesem Jahr u.a. die "Krönungsmesse" (3.11.) von Mozart und andere Werke a cappella und mit großem Orchester auf. Seien Sie herzlich willkommen zu den Proben montags 19.30 Uhr - 21.30 Uhr in der Stiftskirche.










------            K O N Z E R T E   I N   D E R    S T I F T S K I R C H E   2018


Erik Matz zum Orgelkonzert in Bassum
21.10., 17 Uhr
Am Sonntag, 21. Oktober, um 17 Uhr gastiert in der schönen Akustik an der Becker-Orgel der Stiftskirche Erik Matz aus Úlzen, aufgewachsen in Bassum. Es ist ein weiteres Benefizkonzert für die Restaurierung unserer mittlerweile 151 - jáhrigen Orgel. 1966 in Bassum geboren begann er nach mehrjährigem Privatunterricht in den Fächern Orgel (u.a. bei Kantor Hörbe) und Klavier im Jahre 1987 sein Kirchenmusikstudium an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Wichtigste Lehrer waren dort in den Hauptfächern Prof. Phillip Langshaw (Gesang), Thomas Palm (Klavier), LKMD Christoph Schoener (Orgel), Prof. Hartmut Schmidt und Prof. Volker Hempfling (Chorleitung). Nach dem A-Kirchenmusikerexamen 1993 Beginn mit einem Aufbaustudium im Fach Dirigieren / Chorleitung bei Professor Volker Hempfling, ebenfalls in Düsseldorf. 1996 Abschluss mit Auszeichnung im praktischen Prüfungsteil.

Die Studien wurden durch Kurse und Meisterkurse in den Fächern Orgel, Chorleitung und Dirigieren bei Persönlichkeiten, wie z. B. Prof. Helmuth Rilling, Eric Ericson und Timo Nuoranne ergänzt. 1992-95 Assistent an der A-Kirchenmusikerstelle in Leverkusen / Opladen, der Kirchenmusikerstelle des damaligen Landeskirchenmusikdirektors der Ev. Kirche im Rheinland, Christoph Schoener. Häufige Arbeit mit dem Leverkusener Bachchor und Kinder- sowie Jugendchorarbeit in Ratingen und Leverkusen.

Seit 1995 ist er Kantor an der St.-Marien-Kirche in Uelzen und Kreiskantor für den Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen.

Seit September 1998 ist er Leiter des Hugo-Distler-Ensembles Lüneburg, das auch schon in unserer Kirche gastierte.Seien Sie herzlich willkommen, der Eintritt zu diesem Konzert ist frei, am Ausgang wird um grosszügige Spenden gebeten.

-----

Chor- Orchesterkonzert der Bassumer Kantorei
3. 11., 19 Uhr
Mit Solisten und Instrumentalisten aus dem europáischen In- und Ausland führt die Bassumer Kantorei am 3. November um 19.oo Uhr ein abwechslungsreiches Konzert unter der Leitung von Kreiskantorin Réka-Zsuzsánna Fueloep auf. Auf dem Programm stehen folgende Werke: von Wolfgang Amadeus Mozart die beliebte Krönungsmesse in C-Dur, KV 317Klavierkonzert C-Dur, KV 246, erster Satz,Teile aus dem Vesperae solennes de Confessore und von Ludwig van Beethoven, 5.Klavierkonzert in Es-Dur, op. 73.

Der Name Krönungsmesse ist erstmals 1862 in der Erstauflage des Köchelverzeichnis schriftlich nachgewiesen. Sehr wahrscheinlich wurde die Messe für den Ostergottesdienst 1779 am Salzburger Dom, der auf den 4. April fiel, komponiert. Mozart datierte die Partitur auf den 23. März 1779, womit er vermutlich die Fertigstellung der Komposition kennzeichnete. Unmittelbar nach Mozarts Tod wurde die Messe KV 317 zur bevorzugten Komposition für Gottesdienste bei Kaiser- und Königskrönungen sowie bei Dankgottesdiensten. Zum ersten Mal dürfte sie im Rahmen der Krönungsfeierlichkeiten für Kaiser Franz II. verwendet worden sein. Die wahrscheinlich ursprünglich kapellinterne Bezeichnung Krönungsmesse ist, von der Wiener Hofmusikkapelle ausgehend, bald Allgemeingut geworden. 
Ein weiteres bekanntes Werk in diesem Konzert wird das 5. Klavierkonzert op. 73 in Es-Dur von Ludwig van Beethoven sein. Es ist sein letztes Klavierkonzert. Im englischsprachigen Raum ist das Konzert auch unter dem Titel Emperor bekannt. Es gehört heute zu den meistaufgeführten Klavierkonzerten weltweit und erfreut sich größter Beliebtheit. Das Konzert entstand von Dezember 1808 bis April 1809 und ist Erzherzog Rudolph gewidmet. Die Uraufführung erfolgte am 13. Januar 1811 in einem halböffentlichen Konzert im Wiener Palais des Fürsten Joseph Lobkowitz mit dem Erzherzog als Solist. Am 28. November 1811 folgte im Leipziger Gewandhaus eine Aufführung mit dem Pianisten Friedrich Schneider. Zur ersten öffentlichen Aufführung kam es in Wien erst am 11. Februar 1812 bei einer Akademie im Theater am Kaerntnertor, bei der Beethovens Schüler Carl Czerny den Solopart übernahm. Im Gegensatz zu seinen anderen Klavierkonzerten ist Beethoven selbst mit dem Werk nicht öffentlich aufgetreten, wohl bedingt durch seine zunehmende Schwerhörigkeit.
Klaviersolist beim Konzert in Bassum: István Fülőp, der in Bukarest (Rumaenien) das Konzertfach Klavier studierte und seit 1992 Klavierdozent an der Hochschule in Halle/Saale ist.
Als Nachwuchstalent erleben Sie beim Klavierkonzert C-Dur von Mozart die 13-jaehrige Maja Noémi Wosch.
Karten zu diesem Konzert gibt es ab dem 4.9. in den Filialen der Kreissparkassen Syke und Bassum zum Preis zwischen 28 Euro und 10 Euro.